Voraussetzungen für eine Implantatbehandlung

Prinzipiell sind Implantate für jeden Patienten geeignet. Für eine erfolgreiche Behandlung sind jedoch folgende Voraussetzungen wichtig:

+ Ein abgeschlossenes Kieferwachstum: Das ist bei Mädchen ab etwa dem 16., bei Jungen ab dem 18. Lebensjahr der Fall.

+ Ausreichende Knochensubstanz, gute Knochenqualität. Der Kieferknochen muss im entsprechenden Kieferabschnitt über eine ausreichende Höhe, Breite und Dichte verfügen, um das Implantat sicher im Kiefer zu befestigen. Falls dies nicht gegeben sein sollte, zum Beispiel weil sich der Knochen zurückgebildet hat, kann dies in vielen Fällen durch einen Knochenaufbau im Vorfeld der Implantation erreicht werden. Ausführliche Informationen zum Aufbau von Kieferknochen.

+ Keine größeren allgemeingesundheitlichen Einschränkungen wie beispielsweise Bluterkrankungen (Gerinnungsstörungen, usw.). Erkrankungen wie Diabetes und Osteoporose sprechen nicht grundsätzlich gegen eine Versorgung mit Implantaten.

Bei jedem Patienten wird vorab ausführlich geklärt, ob die persönlichen Voraussetzungen für das Einfügen von Implantaten gegeben sind.

Kurzüberblick: Vorteile von implantatgetragenem Zahnersatz

+ Die künstlichen Zahnwurzeln werden direkt im Kieferknochen verankert. Daher bieten sie einen festeren Halt als einfache Brücken, Teil- und Vollprothesen.

+ Zur Befestigung von Implantaten werden im Unterschied zu vielen herkömmlichem Zahnersatzarten keine angrenzenden Zähne beschliffen und damit beschädigt.

+ Implantate sind nicht bzw. kaum als solche zu erkennen. Die künstliche Zahnkrone wird in Farbe und Form individuell an die umgebenden Zähne angepasst.

+ Implantate fühlen sich nahezu so an wie eigene Zähne.

+ Durch ihre natürliche Belastung des Kieferknochens halten Implantate Knochenschwund auf, der normalerweise nach einem Zahnverlust eintritt.